Ein 62-Jähriger hat in New York eine Klage eingereicht auf Schadenersatz über satte 2.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 US-Dollar (das sind 2 „Sextillionen“ US-Dollar) – selbst wenn man alles Geld der Welt zusammen nehmen würde, würde das nicht reichen.

Was war passiert?

Der Kläger wurde zunächst in der U-Bahn von einem Hund gebissen. Im Krankenhaus wurde er unerlaubt fotografiert und schließlich werden für einen Kaffee am Flughafen Wucher-Preise verlangt, insgesamt hat er mehrere Einrichtungen und Personen verklagt. Auf 22 Seiten hat der Mann handschriftlich begründet, warum er mehr Geld haben will als auf der Welt existiert: Sein Schaden, unter anderem entstanden durch emotionalen Stress, sei mit Geld nicht wieder gut zu machen.

Die Begründung mag zwar stringent erscheinen, dürfte aber vermutlich nicht von Erfolg gekrönt sein.

Thomas Waetke
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht
Autor eventfaq
Justitiar des Bundesverbandes Veranstaltungssicherheit (bvvs.org)

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