Mit Touristenattraktionen lässt sich Geld machen: Reisen, Souvenirs, Eintrittsgelder… dabei verdienen nicht nur der Eigentümer, sondern auch (Reise-)Veranstalter oder Anbieter von Souvenirs und anderen Leistungen rund um die Attraktion.

Bisher konnte der Eigentümer „seine“ Attraktion nicht mit einer Markeneintragung schützen. Im typischen Juristensprech hat der Bundesgerichtshof mit Blick auf das Schloss Neuschwanstein bspw. entschieden:

„Fasst der Verkehr die aus dem Namen einer Sehenswürdigkeit gebildete Marke im Zusammenhang mit Waren, die typischerweise als Reiseandenken oder -bedarf vertrieben werden, nur als Bezeichnung der Sehenswürdigkeit und nicht als Produktkennzeichen auf, fehlt der Marke jegliche Unterscheidungskraft im Sinne von § 8 Abs. 2 Nr. 1 Markengesetz.“

Der Europäische Gerichtshof hat den Geschäftsmöglichkeiten der Nicht-Eigentümer nun einen Riegel vorgeschoben. Das Urteil dürfte daher für alle Museen und Touristenattraktionen interessant sein.

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