Das Vertragsrecht ist eine komplexe und schwierige Materie. Oft stellt sich die Frage, ob ein Vertrag tatsächlich zustande gekommen ist und wer von wem was verlangen kann.

Ein Beispiel:

Ein Auftraggeber ändert sein Angebot durch einen Zusatz ab: „3 % Skonto“ und faxt das seinem Auftragnehmer.

Der Auftragnehmer wiederum ergänzt diesen Zusatz: „3 % Skonto bei Zahlung binnen 8 Tagen“ und schickt das Fax am selben Tag wieder zurück.

Darauf erfolgt keine Reaktion.

Der Auftragnehmer fängt nun an, den Auftrag abzuarbeiten und stellt seine Rechnung – und der Auftraggeber bezahlt nicht. Er behauptet, dass ja gar kein Vertrag zustande gekommen sei, da der Auftragnehmer das Angebot „3% Skonto“ nicht angenommen hätte, sondern durch die Änderung nur ein neues Angebot abgegeben hätte. Das wiederum aber habe er nicht angenommen.

Richtig? Oder kann der Auftragnehmer sein Geld verlangen?

Die Antwort auf diese Frage und weitere Hinweise dazu können Sie auf unserem Blog nachlesen.

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