Eine Rechnung sollte immer genau geprüft werden!

Eine Rechnung, die der Rechnungsempfänger in den Vorsteuerabzug geben möchte, muss bekanntlich die Voraussetzungen des § 14 Absatz 4 UStG erfüllen. Dazu gehört u.a. auch die Angabe des Leistungsgegenstands (Nr. 5).

Und eben hier verbirgt sich ein Risiko für den Rechnungsempfänger, denn: Der Leistungsgegenstand aus der Rechnung muss nicht zwingend mit den Leistungspflichten aus dem Vertrag überein stimmen. Normalerweise sollte das der Standard sein, aber natürlich kann es hier Abweichungen geben, z.B. wenn

  • sich nach Vertragsschluss der Leistungsumfang ändert.

Das ist unproblematisch, da es ja dann auch eine (zumindest schlüssige) Ergänzung des Vertrages gibt.

Eine Abweichung kann es aber auch geben, wenn

  • der Rechnungsaussteller abweichend vom Vertrag einen anderen Leistungsgegenstand in die Rechnung schreibt.

Warum das zum Problem werden kann, können Sie im Beitrag auf unserem Blog nachlesen.

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